Fußball-Kick statt Alkohol-Trip

Suchtprävention: Kampagne der AG Kobra und des SV Darmstadt 98 »Meine Abwehr steht« geht in die zweite Runde

Verbündete gegen die Sucht: Hans Kessler, Präsident des SV 98 (links), Suchthilfekoordinator Volker Weyel (Mitte) und Jugenddezernent Jochen Partsch bei der Auftaktveranstaltung von „Meine Abwehr steht“ in der Veranstaltungshalle „603 qm“. Foto: Claus Völker

Am Wochenende hatte Haluk Türkeri für den SV Darmstadt 98 einen Treffer erzielt, am Montag nimmt er in voller Spielermontur in der Veranstaltungshalle »603 qm« (ehemalige Stoeferle-Halle) Platz neben dem achtjährigen Paul. Der schaut sichtlich beeindruckt, doch schnell weicht die erste Überraschung der blanken Neugier. »In welcher Liga spielst du?«, fragt er den Lilienkicker. »Regionalliga«, antwortet dieser.

Auch die übrigen leeren Plätze füllen sich nach und nach mit Spielern des SV 98. Frisch vom Training kommt die Mannschaft zum Wiederanpfiff der Suchtpräventionskampagne »Meine Abwehr steht«. Anfang des Jahres hatten die AG Kobra, ein Zusammenschluss Darmstädter Jugendhäuser, und der SV Darmstadt 98 die Anti-Alkohol-Aktion gestartet. Da zum Saisonstart einige neue Spieler in den Kader kamen, soll das Treffen im »603 qm« dem gemeinsamen Kennenlernen dienen und zugleich die zweite Runde einläuten.

150 Kinder und Jugendliche sind im ersten Durchgang von der Kampagne erreicht worden, bilanziert Michael Kirschner vom Fanprojekt Darmstadt. »Die positiven Erfahrungen wollen wir fortführen, Vorbilder aufzeigen und die Konfliktfähigkeit trainieren«, sagt er.
Hierzu soll es erneut Trainingseinheiten für die Kinder und Jugendlichen mit der Lilienmannschaft am Böllenfalltor geben, zudem sollen Sportler regelmäßig in den Jugendhäusern vorbeischauen. Das Ziel: Fußball-Kick statt Alkohol-Trip.

Neu sind Seminare in den Jugendeinrichtungen, an denen im Idealfall alle Spieler des SV 98 teilnehmen sollen, sagt der städtische Suchthilfekoordinator Volker Weyel.

Im Stil des »aktuellen Sportstudios« führt er Gespräche mit Spielern sowie den Schirmherren: Jugenddezernent Jochen Partsch und Hans Kessler, Präsident des SV 98. »Wir möchten euch zeigen, dass es auch ohne Alkohol, Zigaretten und Drogen geht«, sagt der Lilienchef in die mit Kindern und Jugendlichen gefüllten Reihen.

Seine Spieler seien nicht nur Sportler, sondern hätten auch eine soziale Verantwortung. Man wolle helfen, wo man könne. Immerhin sei es auch dem SV Darmstadt 98 eine Zeitlang nicht so gut gegangen, und man habe viel Unterstützung aus der Stadt erfahren. »Projekte wie dieses sollten langfristig angelegt sein, deswegen ist auch der Wiederanpfiff so wichtig«, sagt Jochen Partsch. Hans Kessler betont daraufhin, dass die Mannschaft mitsamt Trainer hinter dem Projekt stehe. »Wir werden das Beste geben, damit ihr euch vor Anfragen nicht retten könnt«, sagt schließlich Torwart Rainer Adolf. Jubel macht sich breit, und dann geht es an die Spielstationen: eine Torwand, ein Tischfußball und weitere Spielanlagen sind für Kids und Kicker aufgebaut, besonders begehrt sind allerdings Autogramme.

»Wie viele hast du schon?«, fragt Iljas (8) seinen Bruder Amin (10), die gemeinsam ihre Mannschaftsposter begutachten und nachrechnen, wer bislang die meisten Unterschriften gesammelt hat. Die Spieler haben alle Hände voll zu tun und tummeln sich mit den Kindern am Tipp-Kick.

»Sie gehen ganz toll auf die Lebenswelt der Kinder ein«, sagt Kai Schuber vom Kinderhaus Paradies in Eberstadt. »Bei ihnen schauen die Kinder ganz anders hoch«, beschreibt er den Effekt, den die Spieler als Idole auf die Heranwachsenden haben. »Das hier bedeutet mir sehr viel«, sagt Paul, der inzwischen mit Joel Samaké kickert. »Ich möchte noch viele Spieler kennenlernen.« Gelegenheit hierzu dürfte er bekommen. Im November sind laut Volker Weyel noch zwei Trainings am Böllenfalltor vorgesehen, dann könnten die ersten Spieler die Jugendhäuser besuchen.

Meine Abwehr steht… Wiederanpfiff

Suchpräventions-Kampagner der AG KOBRA in Kooperation mit dem SV Darmstadt 98.

Flyer - Meine Abwehr steht 01.11.2010
Videoclip zur Kampagne "Meine Abwehr steht"

Erstes offizielles Video

Suchtprävention: Lilien trainieren mit Jugendlichen

,,Meine Abwehr steht": Jugendliche trainieren im Böllenfalltorstadion mit Lilienspielern - Cool ohne Alkohol und Drogen

Also, Gagan hätte ja durchaus einen Alternativvorschlag gehabt. ,,Kick die Drogen weg", nämlich. Aber dann hat sich der Arbeitstitel doch irgendwie durchgesetzt: ,,Meine Abwehr steht". Und jetzt streben 13 Jugendliche aus der Baas-Halle, dem Kinderhaus Paradies, aus dem Go-In und dem Aktivspielplatz Herrngarten in Richtung Stadionkatakomben. Sie müssen Sportklamotten und vor allem die T-Shirts mit dem ,,Abwehr"-Slogan, dem Lilienemblem und dem AG-Kobra-Logo anziehen, was unter extrem viel Deospray-Einsatz geschieht. Alle wollen gut riechen, wenn sie gleich mit den Lilien trainieren.

Gagan muss sich nicht umziehen, er kam bereits im T-Shirt der ,,Darmstädter Kampagne für Suchtprävention" ins Böllenfalltorstadion. Musste sogar schon gewaschen werden, so gern trägt er es. Gagan gehört zum Filmteam. Doch davon später mehr.

Abwehrspieler Christian Wiesner hatte die Jugendlichen in die Katakomben geführt. Sie durften in die Kabine der Regionalliga-Mannschaft gucken, die vollhing und -stand mit Klamotten und Schuhen. Sie durften einen Blick in die leere Dusche werfen und waren grad rechtzeitig wieder draußen, als ein Teil der Mannschaft vom Training kam. ,,Alle Geldbeutel und Handys wieder hinlegen", hatte Christian Wiesner zur Empörung einiger gerufen und sich einen abgegrinst, bevor er sie in ihre Deo-Kabine führte.

Mit dem Christian kann man Spaß haben. Mit dem Boris (Kolb; Mittelfeld), dem Rainer (Adolf; Tor) und dem Echendu (Adiele; Mittelfeld) auch. Mit dem Kosta (Runjaic) aber eher nicht. Der nagelneue Lilien-Trainer ist zwar nett, gebietet aber Respekt und will, dass wenn er redet, alle anderen zuhören. Und tun, was er anordnet. Und aufeinander achten.

Darum geht's nämlich: Ums Vorbild Sport, um Bewegung und Spaß mit coolen Typen, die als Leistungsträger keinerlei Drogen zu sich nehmen - und um Disziplin, Regeln und Teamgeist im Nebenerwerb. So kam es zur Kooperation zwischen der AG Kobra, dem Zusammenschluss von städtischen, kirchlichen und freien Trägern der Jugendarbeit, und dem Fußball-Regionalligisten. Am Dienstagabend trafen sich zum zweiten Mal Jugendliche mit Lilienspielern zum Training.

Runjaic verkündet, dass es auf dem hütchen- und stöckchen-gespickten Spielfeld gleich zu einer richtigen Trainingseinheit kommen wird, weist direkt ein kleines Großmaul zurecht und übergibt an Co-Trainer Tuncay (Nadaroglu). Tuncay fragt: ,,Was macht man am Anfang des Trainings?" Und erhält die richtige Antwort: ,,Waaarm!"
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Abklatschen nach dem Spiel oder beim Einwechseln gehört dazu und stärkt den Teamgeist. Foto: Claus Völker

Das heißt: in einer Reihe aufstellen, rennen, die Zwischenräume zwischen liegenden Stäben treffen, Hacken an den Po (,,anfersen"), Knie an den Bauch, seitwärts grätschen, Ball führen (Tuncay: ,,Hände aus den Taschen!"), mit dem Schuh über den Ball rollen, dann schaltet Runjaic sich wieder ein.

Er teilt die Jungen und Mädchen in Gruppen auf und schickt sie zum Schießtraining mit verschiedenen Lilienspielern. Und schließlich ruft er sie alle wieder zusammen und teilt sie in zwei Teams ein. Ermin (Melunovic; Angriff) pfeift. Die zehn Spielminuten ballen sich vor allem im Mittelfeld, die Profis greifen selten ein, und am Ende steht's aus irgendeinem Grund 3:3, obwohl Adieles ein Abseitstor moniert. ,,Ich kann nicht mehr", schnauft einer der kleinen Helden. ,,Kein Wunder, manche bewegen sich hier mehr als sonst in einer ganzen Woche", kommentiert Betreuerin Tine Staib trocken.

Nach dem Schlusspfiff lobt Runjaic und ordnet an, dass sich die gegnerischen Mannschaften gegenseitig die Hand geben und die Teams sich auch untereinander abklatschen. ,,O mein Gott, wie peinlich!", sagt eines der Mädchen, macht aber dann doch mit. Christian (Wiesner) verteilt Kalender, Frei- und Autogrammkarten, und die Kids suchen sich die passenden Köpfe zur Unterschrift. Gerne auch aufs T-Shirt. Gerne auch vorne und hinten von ein und demselben Spieler. Dann geht's zurück in die Deo-Kabine.

Allerdings nicht für Gagan. Er, Denis und Enis gehen mit Betreuer Kai Schuber und Filmemacher Frederik Freber sowie dem Boris (Kolb) und dem Rainer (Adolf) nochmal zum Interview auf die Tribüne. Das ,,Abwehr"-Projekt wird filmisch dokumentiert. Zwar ist nicht ganz klar, wer eigentlich wen und was fragt, aber es macht offensichtlich allen einen mords Spaß. Gagans Resümee auf die Frage ,,Wie war's?" gilt daher universell: ,,Sehr schön."

 Suchtprävention: Lilien trainieren mit Jugendlichen
 Suchtprävention: Lilien trainieren mit Jugendlichen
 Suchtprävention: Lilien trainieren mit Jugendlichen
 Suchtprävention: Lilien trainieren mit Jugendlichen
Erste Trainingseinheit für "Meine Abwehr steht"

Das Kooperationsprojekt "Meine Abwehr steht" des Kommunalen Präventionsrates Darmstadt (KPRD), der AG KOBRA und des SV Darmstadt 98 ging - nach offizieller Vorstellung am letzten Spieltag gegen den SV Wehen Wiesbaden II - am gestrigen Montag (22.) in die Umsetzungsphase.

Rund 20 Kinder aus verschiedenen Darmstädter Jugendhäusern zwischen 6 und 12 Jahren besuchten ab 16 Uhr das Gelände am Böllenfalltor und schauten erst einmal gespannt beim Training der Regionalliga-Mannschaft des SV 98 zu. Im Anschluss kam es zum Höhepunkt des Tages für die Kids. Auf dem Rasen des Böllenfalltorstadions durften sie eine Übungseinheit mit den Spielern des SV 98 und Jugendkoordinator Björn Kopper durchführen.

"Christian Wiesner, Spieler des SV 98: "Es war ein schöner Start für die Veranstaltung und das sonnige Wetter am gestrigen Nachmittag hat uns Mut gemacht, dass die Kampagne eine positive Zukunft hat. Für die Kinder und für die beteiligten Spieler war es eine gute Erfahrung und wir freuen uns auf die nächsten beiden Einheiten".

"Volker Weyel, Suchthilfekoordinator der Stadt Darmstadt: "Die Spieler waren mit Herz und Überzeugung dabei. Sie waren absolut authentisch und hatten ein sehr nettes Auftreten. Es war eine sehr schöne Veranstaltung. Die Jugendlichen waren voller Begeisterung und äußerten auf der Heimfahrt in Gesprächen ihren hohen Respekt gegenüber den Spielern. Es wurden durchweg positive Eindrücke mit nach Hause genommen."

"Hintergrund der gemeinsamen Initiative des KPRD, des Darmstädter Präventionsnetzwerkes AG KOBRA und des südhessischen Traditionsvereins SV Darmstadt 98 ist die Tatsache, dass nach dem Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung fast jeder zehnte Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren einen riskanten oder gefährlichen Alkoholkonsum aufweist. Zudem seien laut Stadtrat Jochen Partsch eine Vielzahl von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern in Darmstadt von klassischen Präventionsstrategien in Schulen und anderen pädagogischen Institutionen nicht erreichbar."

"Hier möchte das Projekt ansetzen und in Zusammenarbeit mit dem SV Darmstadt 98 die Maßnahmen pädagogischer Institutionen unterstützen. Zu diesem Anlass fand nach der Trainingseinheit noch eine Fragerunde statt, in der die Kinder ihre Fragen rund um den Fußball und den Werdegang der Spieler an die Lilien-Kicker richten konnten.

Weitere gemeinsame Trainingseinheiten der Darmstädter Jugendhäuser und des SV Darmstadt finden im April und Mai statt."

Meine Abwehr steht
Meine Abwehr steht
Meine Abwehr steht
Meine Abwehr steht
"Meine Abwehr steht"

Kommunaler Präventionsrat, AG KOBRA und SV Darmstadt 98 stellen Kooperationsmodell zur Suchtprävention vor

"Meine Abwehr steht" – so lautet der Titel eines Kooperationsprojekts des Kommunalen Präventionsrates Darmstadt (KPRD), der AG KOBRA und des SV Darmstadt 98, das am heutigen Freitag (19. März) vom Sozialdezernenten der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Stadtrat Jochen Partsch, und dem Präsidenten des SV Darmstadt 98, Hans Kessler, im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Stadtrat Partsch erläutert zu Beginn den Hintergrund der gemeinsamen Initiative des KPRD, des Darmstädter Präventionsnetzwerkes AG KOBRA und des südhessischen Traditionsvereins SV Darmstadt 98. Partsch berichtet, dass nach dem Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung fast jeder zehnte Jugendliche im Alter von 12 – 17 Jahren einen riskanten oder gefährlichen Alkoholkonsum aufweist. Diese Zahlen decken sich mit den Erhebungen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Gleichzeitig sind eine Vielzahl von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern in Darmstadt von klassischen Präventionsstrategien in Schulen und anderen pädagogischen Institutionen nicht erreichbar.

Besonders auffällig bei dieser Zielgruppe sind die fehlenden Vorbildfunktionen und Orientierungsmöglichkeiten im Elternhaus wie auch im direkten sozialen Umfeld sind sich Stadtrat Partsch und der Leiter des Kommunalen Präventionsrates Volker Weyel einig. Hier bietet nun nach Ansicht der drei Kooperationspartner der Vorbildcharakter und die Identifikation von Kindern und Jugendlichen mit dem SV Darmstadt 98 eine Chance für ein zielgerichtetes und Erfolg versprechendes gemeinsames Projekt zur Suchtprävention. Ziel des Kooperationsprojektes ist die Förderung von Schutzfaktoren und die Organisation von Vorbildfunktionen zum Umgang mit Suchtmitteln.

"Wir freuen uns sehr, dass der SV Darmstadt 98 die Kampagne 'MEINE ABWEHR STEHT́ der AG Kobra unterstützen darf", erklärt der Präsident des SV Darmstadt 98, Hans Kessler, und ergänzt: "Wir sehen uns nicht nur als Sport- und Fußballverein, sondern als Darmstädter Institution mit einer großen sozialen Verantwortung. Daher haben wir auch keinen Moment gezögert, als wir auf diese Idee angesprochen worden sind."

Jochen Partsch und Hans Kessler sind sich einig, dass dieses Projekt ideal in ein neues derzeit noch in der Ausarbeitungsphase befindliches Vereinskonzept, das sich unter anderem auch mit der sozialen Verantwortung des SV Darmstadt 98 beschäftigt, passt. "Im Zuge dessen wollen wir uns in Zukunft mehr und mehr unter dem Motto ́'Jugend trifft Sport́ mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen", gibt Präsident Kessler schon einmal die Richtung vor.

Die Kampagne "Meine Abwehr steht" wird im Rahmen des morgigen Heimspiels des SV Darmstadt 98 gegen den SV Wehen Wiesbaden II im Stadion am Böllenfalltor (Anpfiff um 14 Uhr) öffentlichkeitswirksam präsentiert werden. Dabei werden die ersten Jugendlichen mit speziellen Kampagnen-T-Shirts ausgestattet. Zudem wird es auch einen Auftritt einer Cheerleadergruppe aus Eberstadt geben.

Im Folgenden werden an drei Tagen (22. März, 06. April und 19. April) Trainingseinheiten mit der Regionalligamannschaft des SV Darmstadt 98 für Kinder und Jugendliche aus Darmstädter Jugendhäusern in verschiedenen Altersgruppen angeboten. Im Anschluss an diese Trainingseinheiten werden Trainer und Spieler für eine Gesprächsrunde zum Thema Suchtprävention sowie Fragen zur eigenen sportlichen Laufbahn zur Verfügung stehen.

"Das Projekt ´MEINE ABWEHR STEHT´ ist bei der Mannschaft auf großes Interesse gestoßen", erklärt Christian Wiesner, Spieler des SV Darmstadt 98. "Bei den Trainingseinheiten mit den Kindern und Jugendlichen wird der komplette Kader eingebunden sein. Darüber hinaus werden einige Spieler Patenschaften für Jugendhäuser der Stadt Darmstadt übernehmen und regelmäßig in Aktionen dieser Einrichtungen eingebunden werden", so Wiesner weiter. So soll in den Stadtteilen eine personifizierte Identifikation mit dem SV Darmstadt 98 und den Zielsetzungen des Kooperationsmodells geschaffen werden und gleichzeitig ein alltagsrelevanter Bezug zwischen professionellem Leistungssport und Sozialarbeit hergestellt werden. Zudem soll damit und mit weiteren noch in der Planungsphase befindlichen Aktionen die Nachhaltigkeit dieser Kampagne unterstrichen werden, wie alle Beteiligten unisono betonten.

"Meine Abwehr steht"